Joachim Ringelnatz, Herbstgang, 1929, © erloschen, © Foto Kai-Annett Becker

Aus der Sammlung:
Kunst in Berlin 1933–1938.

Verfemt. Verfolgt. Verboten.
Beitrag zum Berliner Themenjahr 2013 "Zerstörte Vielfalt"

Seit ihrer Gründung sah es die Berlinische Galerie als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, Werke jener Künstler zu sammeln, die durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten verfolgt oder in ihrer Arbeit stark eingeschränkt wurden. Anlässlich des Berliner Themenjahres 2013 „Zerstörte Vielfalt“ rücken die vergessenen, verfemten Künstler in den Fokus: unter anderem Lou Albert-Lasard, Gottfried Heinersdorff, Rudolf Jacobi, Anne Ratkowski, Joachim Ringelnatz, ihre Galeristen und Sammler sowie der Architekturkritiker Werner Hegemann. Sie wurden mit Berufsverbot belegt, verfolgt, ins Exil getrieben oder gar umgebracht. Ihr Schaffen geriet dadurch in Vergessenheit.

Die Berlinische Galerie erinnert nun an die abgebrochenen Karrieren und zerstörten Existenzen, die die nationalsozialistische Herrschaft verschuldet hat. Werke und Dokumente der Künstler werden im Kontext der Sammlungspräsentation ausgestellt, zu deren Hauptwerken Arbeiten von Max Beckmann, Otto Dix, Otto Freundlich, Naum Gabo, Raoul Hausmann, Hannah Höch, Jeanne Mammen, Ludwig Meidner, Felix Nussbaum, Erich Salomon, Arthur Segal und Hans Uhlmann gehören.



 

Berlinische Galerie

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Temporär Geschlossen

Wegen Sanierung vorübergehend geschlossen, Wiedereröffnung im Frühjahr 2015

 
 
 
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