Acht Stunden zählen, © Ignacio Uriarte, Grafik Thoma+Schekorr

Ignacio Uriarte

Acht Stunden zählen

Ab 4. Mai 2014 erklingt im Windfang der Berlinischen Galerie eine neue Soundinstallation. Ignacio Uriarte (* 1972 in Krefeld), der sich in seinen Werken häufig mit den Themen Arbeit und Zeit auseinandersetzt, präsentiert „Acht Stunden zählen“. In dieser neu geschaffenen Klanginstallation entwickelt er seine Beschäftigung mit den Routinen des Büroalltags weiter – im Eingangsbereich des Museums ist die monotone Stimme eines Mannes zu hören, der acht Stunden lang konstant zählt. Maßeinheit sind dabei bemerkenswerterweise Silben: Jeder Silbe wird eine Sekunde gewidmet, wodurch der deutsch sprechende Zähler im Laufe von acht Stunden bis zur Zahl 3599 gelangt. Uriartes Installation verweist so nicht nur auf jene Zeitspanne, die ein typischer Arbeitstag umfasst und die zugleich der täglichen Öffnungszeit des Museums entspricht. Sie reflektiert auch den Zusammenhang zwischen Zeit als abstrakter Größe und Sprache als Möglichkeit, diese zu gliedern und definieren.

Eröffnung am 03.05.2014, 11:00 Uhr im Rahmen des Gallery Weekends.

 

Realisierung mit freundlicher Unterstützung der Ilse-Augustin-Stiftung

 

 

 

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