
Künstlerische Fotografie
in der DDR 1949-1989
Die Berlinische Galerie widmet der künstlerischen Fotografie in der DDR die international erste umfassende Ausstellung.
Wichtige Fragen sind: Gab es unter den autoritären Bedingungen der DDR eine freie künstlerische Fotografie? Und wie hat sich diese über vier Jahrzehnte hinweg verändert? Das Museum zeigt Fotos von 33 Autoren, welche die gesellschaftliche Situation kritisch reflektieren: Ursula Arnolds schonungslose Alltagsbeschreibungen, Arno Fischers melancholische Symbolbilder, Jens Rötzschs farbige Methaphern einer Gesellschaft, die sich in Auflösung befindet, oder die rein subjektiv-emotionalen Bildfindungen wie sie in den Werken von Thomas Florschuetz und Maria Sewcz zu finden sind. Die ausgewählten Positionen vermitteln die wichtigsten Entwicklungsstränge der künstlerischen Fotografie in der DDR: Montage und Experiment, Dokumentarismus und Sozialreportage sowie die junge Fotografie der 1980er-Jahre.
Künstlerauswahl: Ursula Arnold, Sibylle Bergemann, Christian Borchert, Arno Fischer, Thomas Florschuetz, Edmund Kesting, Jens Rötzsch, Maria Sewcz, Gundula Schulze Eldowy, Ulrich Wüst u.a.
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Stiftung Öffentlichen Rechts
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
www.berlinischegalerie.de
bg(at)berlinischegalerie.de
Tel +49 (0)30-789 02-600
Fax +49 (0)30-789 02-700
Öffnungszeiten
Mittwoch-Montag 10:00-18:00 Uhr
Dienstag geschlossen
(25.12.2012 und 01.01.2013 geöffnet)
geschlossen am 24.12. und 31.12.
Eintrittspreise
Tageskarte 8 Euro
Ermäßigt 5 Euro
jeden ersten Montag im Monat 4 Euro
Freier Eintritt bis 18 Jahre
Eröffnung
04.10.2012 um 19:00 Uhr
