Grafik im Licht

Aus der Sammlung der Berlinischen Galerie

Seit Eröffnung des neuen Hauses im Oktober 2004 war es eines der wichtigsten Ziele des Museums, die eigenen Bestände zu sichten, zu bewerten und nach überraschenden Präsentationsformen zu befragen. So wurden in spielerischer Erprobung der neuen räumlichen Möglichkeiten Werke der Bildenden Kunst mit Fotografien und Architekturexponaten in einen geistigen Zusammenhang gestellt, um mit dem Besucher in Zwiesprache zu treten.

Nach der chronologischen Erstpräsentation, der eine sich zirzensisch frei durch Raum und Zeit bewegende Inszenierung mit dem kunstturnerischenTitel FLICFLAC folgte, wird diesmal ein künstlerischer Schwerpunkt gesetzt: die Grafische Sammlung!

Endlich Gelegenheit, eine Auswahl des 15 000 Blatt umfassenden Bestandes an Arbeiten auf Papier, die selten oder noch nie gezeigt wurden, kennen zu lernen. Jetzt besteht die Chance, Schätze ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, die – aus konservatorischer Notwendigkeit! – genau dieses Licht scheuen und im Verborgenen schlummern müssen.

In einem weitgehend chronologischen Rahmen werden Meisterwerke der Grafischen Sammlung von Beginn des 20. Jahrhundert bis heute vorgestellt, kontrapunktisch ergänzt durch Gemälde, Skulpturen undFotografien.

Eine kurze Auswahl aus der langen Liste der Künstler mit klangvollen Namen: Ludwig Meidner, Oskar Kokoschka,George Grosz, Raoul Hausmann, El Lissitzky, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Jeanne Mammen, Werner Heldt, Hans Uhlmann, Fred Tiehler, Hermann Glöckner, Walter Stöhrer sowie zeitgenössische Künstler wie Hanns Schimansky, Paco Knöller, Nanne Meyer, Eva-Maria Schön, Michael Kalmbach, Caro Suerkemper und Theresa Lükenwerk.

 

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