Aktivitäten

Freunde sind aktiv

Durch das vielfältige und umfangreiche Vereinsprogramm (in Kürze aktuell hier) kommen Sie als Mitglied in den Genuss eines lebendigen Austauschs. Sie lernen die der Berlinischen Galerie eng verbundenen Künstler, die Museumsleiter, -mitarbeiter und Ausstellungsmacher persönlich kennen. Sie treten in Kontakt mit gleichgesinnten Kunstfreunden und engagierten Kunstliebhabern.
Atelierbesuche, Exkursionen und Tagesausflüge in die umgebenden Bundesländer sowie Kunstreisen ins Ausland zu sehenswerten Orten des zeitgenössischen Kunstgeschehens bieten eindrucksvolle Kunsterlebnisse und einzigartige Begegnungen.

Als junger Freund bei Jung und Artig hast Du Zugang zu speziellen Events und kannst zudem das Programmangebot des Fördervereins nutzen.

(€* = Kostenbeitrag für Nicht-Mitglieder)

Kunstreise


Schloss Moyland

FLUG DES ADLERS INS TAL UND ZURÜCK

Kunstreise mit Dr. Stefanie Heckmann an den Niederrhein
vom 16. bis 19. April 2015

Die Reise bietet nach dem Berliner Winter kontrastreiche Kunst- und Naturerlebnisse am Niederrhein zur schönsten Jahreszeit.
Vom K20 und K21 in Düsseldorf mit den herausragenden Sammlungen zur Moderne und Gegenwart, geht es zum Museum Schloss Moyland, das die weltweit größte Kunstsammlung zu Joseph Beuys besitzt. Das nahe gelegene Museum Kurhaus Kleve beherbergt heute das rekonstruierte Atelier von Joseph Beuys und den Nachlass von Ewald Mataré. Beeindruckende skulpturale Lichtinstallationen erwarten uns in Duisburg, und auf der Museumsinsel Hombroich lassen sich eingebettet in einen wild-romantischen Landschaftspark u.a. Werke von Corinth, Schwitters, Matisse und Klein, aber auch Bauten, die sich im Grenzbereich von Architektur und Skulptur bewegen, entdecken.

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Atelierbesuche



JOHN BOCK UND HEINER FRANZEN IN DEN UFERHALLEN WEDDING

John Bock (*1965) gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Kunstszene. Sein Schaffen umfasst filmische Arbeiten, Aktionen, Vorträge, multimediale Installationen und ein umfangreiches zeichnerisches Werk. Heiner Franzen (*1961) gilt in Berlin unter Zeichnern als Geheimtipp. In eigenwilligen Installationen verbindet er Architektur, Zeichnung und Video zu komplexen Erzählungen. Inspirationen bezieht Franzen vor allem aus der Filmgeschichte. Die befreundeten Künstler geben im Gespräch mit Dr. Stefanie Heckmann, Sammlungsleiterin Bildende Kunst, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse. Die benachbarten Ateliers befinden sich auf dem Kunstareal der UferHallen. Wo früher ein Pförtner das Gelände überwachte, lädt heute das café pfoertner ein, in das wir nach unserem Besuch mit den Künstlern einkehren.
Freitag 20.02. 18.30h
Maximal 20 Teilnehmer, 20 € / 25 €* (inkl. Abendessen, exkl. Getränken)
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ZUKUNFTSWERKSTATT BILDHAUERWERKSTATT MIT JAN MARUHN

Was verbinden Sie mit den Begriffen „Bildhauern“ und „Werkstatt“? Stein, Metall, Holz, Kunststoff oder auch Keramik? Jan Maruhn, der Leiter der Bildhauerwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin GmbH, zeigt uns im Gespräch mit Dr. Ralf Burmeister, Leitung Künstler-Archive Berlinische Galerie, was heutiges Bildhauern ist und zukünftiges sein könnte. Die Bildhauerwerkstatt ist ein riesiges Experimentierlabor auf dem neuesten Stand hoher Ingenieurskunst. Jährlich stellt sie dreihundert Künstlern auf 3.600 qm Gesamtnutzfläche und einer maximalen Hallenhöhe von 12 m ideale Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung. Unter den Nutzern sind national und international bekannte Künstler wie Bernhard Heiliger, George Rickey, Joachim Schmettau oder Anthony Caro.
Freitag 13.03. 15.30h, maximal 30 Teilnehmer, 12 € / 17 €*


MANFRED PAUL

Manfred Pauls (*1942) Bilder sind berückend schön und tief melancholisch. Sein Thema ist die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit aller Dinge, seine Ausdrucksweise ist die der Poesie. Es ist die bildnerische Qualität, die die Aufnahmen zu einem Gleichnis des Lebens werden lässt. Anfang der 70er Jahre beginnt Paul in Ostberlin zu fotografieren. Die erste große Serie sind Stadtaufnahmen, mit denen er sein Lebensgefühl in Anbetracht der Mauer darstellt. Später folgen Stillleben, objets trouvés, Porträts und Landschaften in schwarz-weiß. Für seine Blumenstillleben und Meereslandschaften entschließt er sich jedoch für eine beinahe monochrome Farbfotografie. Der beabsichtigte Erwerb einiger früher Stadtlandschaften durch das Museum ist u.a. Anlass für dieses Galerie-Gespräch in der „photo edition berlin“, bei dem Manfred Paul mit Ulrich Domröse, Leitung Sammlung Fotografie, anhand von Originalen und Lichtbildern über sein künstlerisches Selbstverständnis spricht.
Freitag 20.03. 19h, maximal 30 Teilnehmer, 15 € / 20 €* (inkl. Getränk)


FRIEDERIKE FELDMANN

Friederike Feldmann (*1962) nähert sich der Malerei in reflektierender Perspektive von immer neuen Seiten und übersetzt den analytischen Blick in eigenständige Formensprachen. Sie ist dabei auf Gestus, Textur und Repräsentation fokussiert. Ihre neusten Werke sind hoch reduktionistisch;darunter Bilder mit scheinbarspontan ausgeführten, rhythmisch dichten Linienknäueln. Bei genauem Hinsehen erweist sich die informelle Geste jedoch als konstruiert: ein identisches, sich mehrfach überlagerndes Linienmuster, das Feldmann in akribischer Detailarbeit mithilfe von Projektion aufträgt. Die Künstlerin gibt im Atelier-Gespräch mit Dr. Annelie Lütgens, Leitung Grafische Sammlung, Einblicke in ihr aktuelles Schaffen.
Freitag 29.05. 19h, maximal 20 Teilnehmer, 12 € / 17 €*


DIE ANTIVILLA – BJÖRN DAHLEM UND ARNO BRANDLHUBER

Beim Umbau des Stofflagers des VEB Obertrikotagen Ernst Lück am Krampnitzsee wurde von einer üblichen bauphysikalischen Ertüchtigung der Außenhülle abgesehen. Generell wurden hohe Baustandards in Frage gestellt, stattdessen sich experimentell mit einem Verständnis von Architektur als Umwelt auseinandergesetzt. Der Architekt Arno Brandlhuber passte den Bau mit wenigen Eingriffen den neuen Nutzungsanforderungen als Atelier- und Wohngebäude an. Die neue Dachkonstruktion, die bis zu fünf Meter breiten, groben Fensterdurchbrüche, der eingefügte Funktionskern, dessen Konstruktion verschiedene Temperaturzonen räumlich herstellen lässt, greifen Konzepte der Architektur der wohltemperierten Umwelt (Reyner Banham, 1969) auf. Der Bildhauer Björn Dahlem hat Atelier und Wohnung bezogen und lädt mit Arno Brandlhuber und Dr. Thomas Köhler, Direktor Berlinische Galerie, in die Antivilla ein.
Freitag 26.06. 18.30h, maximal 25 Teilnehmer, 15 € / 20 €*

MITGLIEDER LADEN EIN


SUSANNE RIÉE IN DER CAMARO STIFTUNG

Die Alexander und Renata Camaro Stiftung, Mäzenin in unserem Förderverein, würdigt mit einer Ausstellung erstmalig das Lebenswerk der Berliner Künstlerin Susanne Riée. Vielseitig und fantasievoll zeigt sich ihr OEuvre, das Zeichnungen, Collagen, Grafik, Bildhauerarbeiten und ihre Baukeramik umfasst. Riée ist eine der wenigen Künstlerinnen, die seit Kriegsende in der Gattung Keramik für Kunst am Bau wirkt und innovative Wege beschreitet. Gemeinsam mit Camaro realisierte sie 1963 für Hans Scharoun die Fenster-Glasbausteine der Berliner Philharmonie. Die Kuratorin Dr. Dagmar Schmengler führt durch die Schau. Bei einem Umtrunk können Sie Susanne Riée und die Mitglieder des Vorstandes der Camaro-Stiftung persönlich kennenlernen.
Sonntag 01.03. 16h, maximal 30 Teilnehmer, 12 € / 17 €*

RUNDGÄNGE AUSSER HAUS


PRAXES IN ST. AGNES

PRAXES Center for Contemporary Art ist ein nicht-kommerzieller Ausstellungsraum für internationale Gegenwartskunst und Recherche. Er befindet sich im ehemaligen Gemeindehaus der St. Agnes-Kirche, die Werner Düttmann in den 60er Jahren entwarf und die aktuell von Arno Brandlhuber umgebaut wird: PRAXES setzt sich im halbjährlichen Turnus mit dem Werk jeweils zweier Künstler_innen auseinander. Es finden Performances, Workshops und Gespräche statt. Ältere Arbeiten finden ebenso Beachtung wie Archivmaterial oder gescheiterte Ideen. So können neue Zusammenhänge, wiederkehrende Themen und Methoden entdeckt werden. Rhea Dall, Direktorin von PRAXES, gibt im Gespräch mit Anne Bitterwolf, Referentin des Direktors der Berlinischen Galerie, Einblicke in das Konzept dieses besonderen Ortes und in die aktuelle Ausstellung.
Samstag 18.04. 16h, maximal 20 Teilnehmer, 12 € / 17 €*


IVO WESSEL UND VIA LEWANDOWSKY

Wie finden Sammler und Künstler zusammen? Was verbindet, was trennt sie? Ivo Wessel (*1963), Software-Entwickler, leidenschaftlicher Kunstsammler und Literaturliebhaber, ist Via Lewandowsky Mitte der 90er Jahre das erste Mal begegnet. Er schreibt Bücher über die Entstehung und Gestaltung von Software und bereichert diese gerne mit Zeichnungen seiner Lieblingskünstler. Via Lewandowsky (*1963) ist nicht auf eine künstlerische Form festgelegt. Leitmotive lassen sich herauskristallisieren: eines davon ist das Missverständnis als Scheitern von Kommunikation, das Prozesshafte ein weiteres. Die künstlerischen Ergebnisse sind meist von Gegensätzen gekennzeichnet. Seine Vorliebe für das Absurde und Paradoxe verbinden Lewandowskys Kunst mit Dadaismus, Surrealismus und Fluxus. Künstler und Sammler treffen zusammen mit Dr. Thomas Köhler in Ivo Wessels großzügigem Altbaubüro, das Arbeits- wie Ausstellungraum für seine Sammlung ist.
Samstag 06.06. 17h, maximal 25 Teilnehmer, 17 € / 22 €* (inkl. Bewirtung)


GEHORSAM – GESCHICHTEN VON ABRAHAM, ISAAK UND ISMAEL

Die Erzählung von Urvater Abraham, der bereit ist, auf Gottes Befehl seinen Sohn zu opfern, stellt eine der umstrittensten Episoden der Bibel dar. In den drei monotheistischen Religionen gehört sie zu den populärsten Geschichten und zu den ersten überhaupt, die bildlich dargestellt wurden. Der britische Filmemacher Peter Greenaway und die Multimedia-Künstlerin Saskia Boddeke nähern sich dem Thema in der multimedial angelegten Ausstellung für das Jüdische Museum Berlin und entwerfen ein emotional erfahrbares und anregendes Szenario. Die Kuratorin Dr. Margret Kampmeyer-Käding führt uns durch die Ausstellung.
Mittwoch 24.06. 18h, maximal 25 Teilnehmer, 12 € / 17 €*

TAGESAUSFLUG


RADIKAL MODERN UND STALINALLEE

Nach der Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Ursula Müller wenden wir uns dem zweiten Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee direkt vor Ort zu. Zur Fortführung der damaligen Stalinallee vom Strausberger Platz zum Alexanderplatz schufen Werner Dutschke (Städtebau) und Josef Kaiser (Architektur) ab 1959 das charakteristische Ensemble rund um das Restaurant Moskau und das Kino International samt Wohngebiet für 15.000 Einwohner. Modernität, Funktionalität, industrielle Vorfertigung und repräsentative Magistrale waren die Prämissen. Die Tour mit Dipl. Ing. Irma Leinauer und Ursula Müller stellt die Architektur der „sozialistischen Magistrale“ vor. Wir werden Einsicht in eine Wohnung erhalten und beim abschließenden „Absacker mit Ausblick“ in der Panoramabar im Kino International Zeit für die Diskussion haben.
Sonntag 21.06. 10–18h, maximal 30 Teilnehmer, 70 € / 75 €* (inkl. Shuttle-Bus, Eintritte, Führungen, Mittagessen und Umtrunk)

 

Ansprechpartner

Geschäftsstelle Förderverein Berlinische Galerie e.V.
Alte Jakobstr. 124–128
10969 Berlin

Programm | Planung
Sophie Bertone
Fon +49 (0)30-78 902-801
Fax +49 (0)30-78 902-803

JUNG UND ARTIG
Elena Schoubye
Fon +49 (0)30-78 902-802
Fax +49 (0)30-78 902-803

E-Mail

Vereinsprogramm

Programm für Freunde März bis Juni 2015 (exklusiv für Mitglieder)

 
 
 
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