Mittwoch, 17.09.2014, 18:00 Uhr – 21:00 Uhr

Diskursives Dinner im Küchenmonument

Logo Berlin Art Week 2014

Opening a sphere for temporary activities and structures

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache im Küchenmonument vor der Berlinischen Galerie.

Wo und wie finden in der Architektur die Experimente statt, wie wir bauen, leben und hausen wollen, wenn jede Bauinvestition gleich neue starre Strukturen produziert? Was, wenn wir nicht nur Gebäude flexibel nutzen wollen, sondern das Bauen selbst zum Experiment machen?

Gemeinsames Kochen, Diskutieren und Inputreferate mit raumlabor berlin und Gästen: Fabrienne Hoelzel, Fabulous Urban (Zürich und Genf, Schweiz), Showcase Beat Le Mot und Martin Kaltwasser, Künstler (Berlin).

Der Eintritt ist frei. Begrenztes Platzkontingent. Anmeldung bis 10.09.2014 unter: kuechenmonument@berlinischegalerie.de

Küchenmonument von 15:00 bis 16:45 Uhr zur Besichtigung und zum entspannten Verweilen geöffnet, kleine Erfrischungen vor Ort.

Informationen zum Küchenmonument


Über die Dikussionspartner:

Fabienne Hoelzel ist Architektin und Stadtplanerin. Sie führt das Städtebau- und Planungsbüro Fabulous Urban, leitete davor mehrere Jahre das Städtebau- und Planungsteam der städtischen Stadtentwicklungs- und Wohnbaubehörde in São Paulo, Brasilien, wo sie sich vor allem mit Aufwertungs- und Integrationsstrategien in Favelas beschäftigte sowie bei Herzog & de Meuron, Basel, Schweiz. Fabulous Urban arbeitet derzeit zusammen mit einem Netzwerk von lokalen und internationalen Partnern an einem Slum-Upgrading-Projekt in Lagos, Nigeria, welches kürzlich als Halbfinalist für den Fuller Award 2014 nominiert worden ist. Fabienne hat ausserdem eine Forschungsstelle am Institut für Städtebau der ETH Zürich, wo sie zu zeitgenössischen Planungsprozessen in Europa und Asien forscht, lehrt und publiziert.

Showcase Beat Le Mot (SCBLM) tun seit ihrer Gründung im Jahr 1997 am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft alles, um ihrer Glückssträhne eine Pause zu gönnen. Selbst- und fremdzerstörerisch versuchen sie seit fünfzehn Jahren (Mensch ja), in den Bereichen Performance, TV, Bildende Kunst, soziale Plastik, Gaanz Große Bühne, Liedersingen, Plattenaufnehmen, Kurzschlüsseproduzieren, Klugscheißern und Doesn't-Workshopsgeben Misserfolge zu produzieren. Vergeblich. Sie haben in Berlin, Bitola, Bochum, Bonn, Bremen, Cardiff, Düsseldorf, Dresden, Erlangen, Frankfurt a.M., Graz, Hamburg, Hannover, Helsinki, Jena, Köln, Krems, Leipzig, Linz, Mainz, Monastir, Mülheim, München, Münster, Nürnberg, Oslo, Paris, Sarajevo, Split, Stockholm, Tallinn, Turku, Trondheim, Wien, Utrecht, Zadar, Zagreb und Zürich ihre Sachen gezeigt und neigen deshalb verdientermaßen zu Größenwahn.
Das Werkverzeichnis von Showcase Beat Le Mot umfasst weit mehr als 24 Produktionen, 5 Regiearbeiten, 3 Musikvideos, 2 CD´s, mehrere Kongresse und unzählige Workshops.

Martin Kaltwasser, geboren 1965, studierte Bildende Kunst und Architektur. Er arbeitet in den Bereichen Installation, Objekt, Design, Performance, Architektur und Stadtforschung. Seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt. Er arbeitet zumeist ortsbezogen und verbindet Recherche mit räumlichen, objekthaften, architektonischen Umsetzungen. Viele seiner Projekte entstehen partizipatorisch und mit Abfällen aus dem städtischen Raum. Von 2004 bis 2013 Teil des Künstlerduos Köbberling&Kaltwasser mit weltweiten Ausstellungen, Kunst- und Architekturprojekten. Weltweite Lehrtätigkeiten an Universitäten und Hochschulen. Ab 2014 Weiterarbeit als Solokünstler und in wechselnden Kooperationen. 2013-2014 Bau des Theatergebäudes „Ding Dong Dom“ in Berlin mit der Theatergruppe „Showcase Beat Le Mot“.


 
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