Vorplatz Berlinische Galerie, Foto: Ralf Herzig (Detail)

Kunst–Stadt–Raum

Kunstwerke im Umfeld der Berlinischen Galerie

Bereits auf dem Weg in die Berlinische Galerie, rund um die Alte Jakobstraße, treffen Besucher und Kunstinteressierte auf zahlreiche Außenskulpturen und freistehende Kunstwerke. Die Außenskulpturen erweitern nicht nur die Ausstellungsfläche, sie sind zugleich Gesandte des Landesmuseums für Moderne Kunst und Orientierungshilfen, die auf das Museum verweisen. In diesem öffentlichen Skulpturenpark leiten beispielsweise die „Schilderobjekte“ Botschaften – Die Berlinische Botschaft. Ein Trajekt (1996/1997) der Künstlerin Silvia Breitwieser die Besucher von der Lindenstraße über die Straße Am Berlin Museum zur Berlinischen Galerie.

Von Rolf Szymanski stehen gleich drei Skulpturen in unmittelbarer Nähe: Wasserträgerin (1981), Black Sun Press – Die Frauen von Messina (1969–73) und Flucht aus der Zeit (1992–2004). Weitere Außenskulpturen sind Werke wie die der Künstler Micha Ullmans Niemand (1990), Pomona Zipsers Ohne Titel (1999/2000) sowie Fletcher Bentons Tilted Donut Wedge with Two Balls (2004). Auch die Gedenkstätte Blatt (1997), gestaltet von den drei israelischen Künstlern Micha Ullman, Zvi Hecker und Eyal Weizmann und einige Stolpersteine (seit 1997) von Gunter Demnig befinden sich in der näheren Umgebung des Museums und laden zum aufmerksamen Betrachten ein.

An der Berlinischen Galerie angekommen leuchtet unübersehbar die Markierung Glaslager (2003/2004) des Architektenteams Kühn Malvezzi, besser bekannt als das gelbe Buchstabenfeld. Hier befindet sich auch die silberne Stahlskulptur des Künstlerpaares Martin Matschinsky und Brigitte Matschinsky-Denninghoff Dreiheit (1993). Die Fassade des Gebäudes wurde von Fritz Balthaus Marked Space – Unmarked Space (2003/2004) gestaltet.

 
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