Martin Matschinsky und Brigitte Matschinsky-Denninghoff: Dreiheit, 1993, Foto: Jason Kassab Bachi, © Martin Matschinksky

Martin Matschinsky (* 1921)
Brigitte Matschinsky-Denninghoff (1923 – 2011)
Dreiheit, 1993 


Die aus einzelnen Elementen zusammengeschweißten Stahlrohrbündel sind das Markenzeichen des Bildhauerpaares Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff. Diese von ihnen entwickelte spezielle Technik erlaubt auch mächtige Volumen bildhauerisch ganz frei im Raum zu bewegen. Manchmal scheinen sie jeder Schwerkraft enthoben. Sie erwecken immer wieder Assoziationen an Wachstum, an Naturhaftes überhaupt, was im spannungsreichen Kontrast zum Material, dem Chromnickelstahl, steht. Im Wechsel des Tageslichts entsteht ein reiches, farbiges Spiel auf der Oberfläche – auch darin ganz in die Nähe der Natur gerückt. Die „Dreiheit“ erinnert nicht nur an eine Baumgruppe, sondern nimmt verschwiegen auch die Kreuzigung in sich auf.

Dreiheit
1993 
Chromnickelstahl
600 x 300 x 300 cm
Eigentum des Landes Berlin, erworben 2000 aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und als Depositum in der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie, und Architektur

 
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