Grete Schröder-Zimmermann

1887 Ribnitz/Mecklenburg – 1955 Berlin

Grete Schröder-Zimmermann kam 1909 an die Kunst- und Gewerbeschule zu Hans Poelzig in Breslau. Sie arbeitete bis 1914 in dessen Atelier und war unter anderem an Projekten wie der Chemischen Fabrik in Luban/Posen, der Jahrhundertausstellung in Breslau und an Entwürfen für den Wettbewerb zum Königlichen Opernhaus in Berlin beteiligt. Von 1925 bis 1930 studierte sie an der Technischen Hochschule Berlin und wurde dort später Assistentin am Lehrstuhl für Baugeschichte. Nach dem Krieg war sie Dozentin an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.
Der Nachlass von Grete Schröder-Zimmermann, der den Einfluss von Hans Poelzig auf die Architektin erkennen lässt, enthält neben Archivalien, Büchern, Zeitschriften und Zeichnungen auch Fotografien, die bislang unbekannte frühe Bauprojekte Hans Poelzigs aus seiner Breslauer Zeit dokumentieren. Erhalten geblieben sind zudem fünf Skizzen ihres Lehrers.

Bestand: Zeichnungen, Pläne, Fotografien, Archivalien, Druckwerke
(ca. 1000 Nummern)

 

Ansprechpartner

Ursula Müller
Leiterin Architektursammlung
Tel +49 (0)30-789 02-822
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