Heinz Schudnagies, Haus Wagner, Berlin Gatow, 1960, © Berlinische Galerie, Schenkung Anabelle Auras-Schudnagies, Fotograf: Pressebild- und Klischeeagentur Kindermann & Co.

Heinz Schudnagies

1925 Berlin – 1997 Provence/Frankreich

Heinz Schudnagies studierte ab 1946 das Architektenfach an der Technischen Universität Berlin. Von Beginn an war Hans Scharoun ihm ein Vorbild. Seit 1956 als freischaffender Architekt in Berlin tätig, realisierte Schudnagies zahlreiche Wohnhäuser. Grundgedanken seines Schaffens waren die Ideen des Bauens in freier Gestalt, der Konstruktion ohne feste Raster oder vorgeformte Schemata sowie die Entwicklung des Raumes von innen nach außen. Er widmete sich zeitlebens dem Bau von Wohnhäusern. Alle rechten Winkel und statisch normierte Regelwerke ablehnend, entstanden „Behausungen“ (Schudnagies) auf der Grundlage eines individuellen Raumplanes, der auf die Bedürfnisse der Bewohner maßgeschneidert wurde. Das Geheimnis seiner Baugestalten resultiert nicht aus der Neuerfindung der Form, sondern aus der Realisierung des Möglichen.

Bestand: Pläne, Zeichnungen, Modelle (ca. 1320 Nummern)

 

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