Werner Hegemann

1881 Mannheim – 1936 New Rochelle, New York

Werner Hegemann wurde als Architektur- und Städtebaukritiker sowie Autor vor allem historischer Biografien bekannt. Von 1909 bis 1913 lebte er in Berlin. 1910 wurde er zum Generalsekretär der Städtebauausstellungen in Berlin und Düsseldorf berufen. Für seine Ideen zum Städtebau waren Aufenthalte in den USA (1905, 1908-1909, 1913-1921) folgenreich. Von 1922 bis 1933 kehrte er nach Berlin zurück. In dieser Zeit nahm er durch seine Tätigkeit als Kritiker entscheidenden Einfluss auf die architektonische Entwicklung Berlins. Seit 1924 war er Herausgeber der „Wasmuths Monatshefte für Baukunst“ und der Reihe „Der Städtebau“. 1930 publizierte er sein bekanntestes Werk „Das steinerne Berlin“. Zahlreiche Dokumente im Nachlass zeugen zudem von seiner Auseinandersetzung mit der beginnenden Herrschaft des Nationalsozialismus. Sein Buch „Entlarvte Geschichte“ wurde am 10. Mai 1933 in Berlin bei der Bücherverbrennung vernichtet. Hegemann musste Berlin verlassen, die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm aberkannt. Von 1933 bis zu seinem Tod lebte er in New Rochelle, New York. Er lehrte an der New York School for Social Science. 

Bestand: Archivalien, Fotografien, Druckwerke (1112 Nummern)

Werner-Hegemann-Archiv gesamt (PDF Datei)

 

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