Emilio Vedova, Absurdes Berliner Tagebuch ´64, 1964
Emilio Vedova, Absurdes Berliner Tagebuch ´64, 1964

Emilio Vedova (1919-2006)

Absurdes Berliner Tagebuch ´64, 1964

Mit dem Absurden Berliner Tagebuch `64 löste der Venezianer Emilio Vedova erstmals in der Kunstgeschichte der Moderne die ungegenständlich expressive Malerei aus der konventionellen Form des Tafelbildes und stellte sie als veränderbare architektonische Konstruktion in den vom Betrachter frei begehbaren Raum. Die durch montierte Eisenscharniere aufklappbaren Plurimi sind räumlich aufeinander abgestimmte Malerei-Assemblagen, in die verschiedenste Materialien und Techniken eingearbeitet sind. Das Werk entstand 1964 im geteilten Berlin als Reaktion auf den erlebten „Zusammenprall gegensätzlicher Situationen“ (Vedova).

Absurdes Berliner Tagebuch ´64
1964
Malerei und Collage auf mehrseitigen, beweglichen Holzelementen, mit Eisenscharnieren, Seilen, Eisenteilen, Graffiti, Kratz- und Brandspuren
Maße je nach Installation ca. 10 m x 10 m x 20 m
Schenkung des Künstlers

© Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venedig

 

 
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