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Das Digitalisierungsprojekt der Berlinischen Galerie

Die Berlinische Galerie war seit Anfang 2013 Teil einer Initiative des Landes Berlin zur Förderung innovativer Digitalisierungsprojekte in Archiven, Bibliotheken und Museen. Für diese, aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Maßnahme hatte eine unabhängige Experten-Jury Ende 2012 neun Modellprojekte ausgewählt, die bis 30. September 2015 realisiert werden.

Das bis 30. September 2015 mit EFRE-Mitteln geförderte Projekt der Berlinischen Galerie MUDISA (Einführung eMuseumPlus und Digitalisierung fünf repräsentativer Sammlungsbereiche) beinhaltete die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit ausgewählter Sammlungsbereiche.

Zur Digitalisierung ausgewählt wurden:

DADA Berlin (Nachlässe Hannah Höch und Raoul Hausmann)

Nachlass Naum Gabo

Nachlass Erich Salomon

Werke Bildende Kunst

Ostberliner Fotoarchiv


Neben der hohen kulturellen Bedeutung der Konvolute war für deren Auswahl auch der Umstand maßgeblich, dass stellvertretend für die komplexe Sammlung der Berlinischen Galerie die unterschiedlichen Gattungen (Archivalien, Fotografien, Grafiken, Gemälde, Skulpturen) vertreten sind. An den ausgewählten Objekten lassen sich zudem exemplarisch Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung aufzeigen, aber auch Fragen, Problemstellungen und Lösungsansätze durchspielen, die mit der Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit von musealen Beständen allgemein einhergehen.

Die Digitalisierung der Konvolute erfolgte mit einem Hochleistungsscanner vor Ort in der Berlinischen Galerie. Parallel wurden, soweit noch nicht vorhanden, Reprofotografien der Gemälde, Skulpturen und Objekte angefertigt. Weiterhin wurden Objektinformationen zum Archiv Dada-Berlin, die zuvor nur als gedruckte wissenschaftliche Editionen vorlagen, in die Datenbank MuseumPlus übertragen.  

Ausgangspunkt für die Online-Zugänglichkeit der digitalisierten Konvolute ist die Software eMuseumPlus. Als Schnittstelle zum Internet ermöglicht das Programm, die in MuseumPlus erfassten Bestände online zugänglich zu machen. Der Online-Zugriff erfolgt zunächst über die Webseite der Berlinischen Galerie. In einem weiteren Schritt werden die fünf zur Digitalisierung ausgewählten Bereiche an die DDB (Deutsche Digitale Bibliothek) und EUROPEANA weitergegeben, um so die Bestände des Museums für vernetzte und umfassende Recherchen zu öffnen.

Hintergrund: Entwicklung und Stand der Digitalisierung in der Berlinischen Galerie

 

Berlinische Galerie

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Kunst, Fotografie und Architektur
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Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

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Fax +49 (0)30-789 02-700

Öffnungszeiten

Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr
Dienstag geschlossen

10.–15. Februar 2016
verlängerte Öffnungszeiten: 10:00–20:00 Uhr

Das Digitalisierungsprojekt wurde ermöglicht durch