Between Here and There, 2007
Courtesy Galerie magnus müller, Berlin
© Jeroen Jacobs
Jeroen Jacobs Skulpturen bestehen aus Beton, den er auf unterschiedliche und ungewöhnliche Weise behandelt. Dieses in der ganzen Welt im Bauwesen verwendete Material formt er mithilfe von Plastikfolien zu organisch anmutenden Gebilden, die abstrakt wirken, aber dennoch voller Dynamik und lebendiger Ausdruckskraft sind. Aus zwischen zwei Orten befestigten Folien entstehen gerundete oder geschrundene Gebilde, die nichts Gegenständliches an sich haben. Sie übersetzen gleichsam die Leere des Raumes in Materie und verleihen dem Beton so eine ganz neue Bedeutungsebene. Diese Objekte sind vor einer ebenfalls aus Beton gebildeten „Mauer“ platziert, die aber äußerst durchlässig ist. Sie wurde mithilfe verkleinerter hölzerner Gussformen geschaffen, wie sie für Betonverschalungen gebraucht werden. Der Beton – aus unserer heutigen Welt nicht wegzudenken – wird hier vergleichsweise spielerisch verwendet, den Raum zwischen Ästhetik und Nützlichkeit interpretierend.

