Ausstellungsansicht Ronald de Bloeme, Piracy, 2008

Chronik

Der Geschichte der Berlinischen Galerie

1975 

Gründung der Berlinischen Galerie als privater Verein für die in Berlin entstandene moderne Kunst, Fotografie und Architektur. 
Die erste Adresse der Berlinischen Galerie ist ein kleines Büro in der Schlossstraße in Berlin-Charlottenburg. Ihre Ausstellungen zeigt sie in Berlin in der Akademie der Künste, der Neuen Nationalgalerie und im Künstlerhaus Bethanien sowie im Bonner Haus an der Redoute und im Bundeskanzleramt. Der Gründungsdirektor ist Eberhard Roters.

1978 

Umzug in die früheren Räumen der Galerie des 20. Jahrhunderts in der Jebensstraße am Bahnhof Zoo. 

1986 

Nach der Wiedererrichtung des Martin-Gropius-Baus zieht die Berlinische Galerie in Ausstellungs- und Arbeitsräume im Obergeschoss des Hauses. 

1987 

Eberhard Roters gibt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt auf; Jörn Merkert tritt das Amt des Direktors der Berlinischen Galerie an. 

1989 

Mit dem Fall der Mauer erweitert sich der Arbeits- und Sammlungsauftrag der Berlinischen Galerie auf das gesamte Berlin. 

1992 

Der von Fred Thieler gestiftete und mit 30.000 DM dotierte “Fred  Thieler Preis für Malerei“ wird von der Berlinischen Galerie erstmalig vergeben. 

1994 

Anlässlich des 65. Geburtstages von Eberhard Roters wird zum ersten Mal der „Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung“ verliehen, den die Stiftung Preußische Seehandlung zu Ehren des Gründungsdirektors der Berlinischen Galerie auslobt.

1995 

Die Sammlung wird in eine Stiftung öffentlichen Rechts umgewandelt. Jörn Merkert wird vom Berliner Senat zum Vorstand der Stiftung Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur bestellt. Aus dem Trägerverein der Berlinischen Galerie entsteht der Förderverein Berlinische Galerie e.V. 

1996 

Der von der Berlinischen Galerie initiierte und von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur gestiftete “Hannah-Höch-Preis“ wird erstmalig verliehen. 

1997/1998 

Auszug aus dem Martin-Gropius-Bau wegen umfangreicher Umbauarbeiten; die Suche nach dem eigenen Haus beginnt. 

1998-2001 

Ausstellung „100 Jahre Kunst im Aufbruch“, Europatournee der Sammlung mit Stationen in Bonn, Grenoble, Valencia, Porto, Budapest und Prag. 

1999-2000 

Der Senat beschließt den Ankauf und Ausbau von Museumsräumen auf dem Schultheiss-Areal in Berlin-Kreuzberg. Für eine vertraglich vereinbarte Bauleistung von 32,1 Millionen DM soll – nach einem Masterplan von Frederick Fisher & Partners Architects – der Museumsstandort durch die Victoria Quartier Entwicklungsgesellschaft zu einem schlüsselfertigen Museum umgebaut werden. 

2001 

Am 27. September beantragt der Projektentwickler Insolvenz. Die Berlinische Galerie beginnt in Abstimmung mit der Senatsverwaltung und dem Stiftungsrat die Suche nach Alternativstandorten. 

2002 

Am 3. September entscheidet sich der Senat für den Standort in der Alten Jakobstraße und beschließt, zügig in die Vertragsverhandlungen mit der DIBAG zum Ankauf und Ausbau des Glaslagers einzutreten. 

2003 

Beginn der Bauarbeiten im August. 

2004 

Bauübergabe (10. August) und offizielle Eröffnung der neuen Berlinischen Galerie am 22. Oktober 

2008

Im Rahmen des Monats der Fotografie wird die Ausstellung "Soweit kein Auge reicht" mit bisher nie gesehenen Stadtpanoramen aus der Nachkriegszeit eröffnet. Sie wird mit 50.000 Besuchern eine der erfolgreichsten Sonderausstellungen der Berlinischen Galerie am neuen Standort.

2009 

Die Berlinische Galerie blickt auf fünf Jahre im eigenen Haus mit einer halben Million Gästen aus aller Welt zurück. 
Anlässlich des Themenjahres "20 Jahre Mauerfall" werden in der Ausstellung "Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie" zeitgenössische Positionen von rund 40 international bedeutenden  Künstlerinnen und Künstlern präsentiert.

2010 

Prof. Jörn Merkert verabschiedet sich nach 23 Jahren Museumsleitung Ende August in den Ruhestand.
Am 1. September 2010 übernimmt Dr. Thomas Köhler die Leitung des Berliner Landesmuseums. Der promovierte Kunsthistoriker war zuvor zwei Jahre stellvertretender Direktor der Berlinischen Galerie.

2011 

Im April geht der neue Webauftritt der Berlinischen Galerie Online.
Im Juni wird im Obergeschoss des Museums die neue Sammlungspräsentation "Kunst in Berlin 1880-1980" eröffnet. Nach Entwürfen des kanadischen Architekten David Saik wird auf 1.500 Quadratmetern ein chronologischer Rund­gang angeboten.

 

Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Stiftung Öffentlichen Rechts

Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

www.berlinischegalerie.de
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Fax +49 (0)30-789 02-700

Temporär Geschlossen

Wegen Sanierung ab 01.07.2014 vorübergehend geschlossen, Wiedereröffnung im Frühjahr 2015

Ausstellungsrückblick

2004 - 2011

 
 
 
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