Kühn Malvezzi: Markierung Glaslager, 2003/2004, Foto: Jason Kassab Bachi

Kühn Malvezzi
Markierung Glaslager, 2003/2004


Das schwarz-gelbe Buchstabenfeld hebt den Museumsvorplatz in seiner ganzen Länge hervor. Es besteht aus 160 ohne Unterbrechung aneinandergereihten exemplarischen Künstlernamen, die mit herausragenden Werken oder ganzen Werkgruppen in der Berlinischen Galerie vertreten sind. Mitten auf dem Feld stehend, tut sich der Besucher in der Regel schwer, zwischen bekannten und unbekannten Namen die richtige Trennung zu vollziehen. Daraus ergeben sich oft eigentümliche, auch komische Verfremdungen und Verballhornungen. Senkrecht oder diagonal gelesen, ergeben sich sinn-lose Lautgedichte, eine Reverenz an die einzigartige Sammlung zum Berliner Dadaismus der 1920er Jahre in der Berlinischen Galerie. Kinder lieben es, ihren Namen über die Felder hüpfend zu buchstabieren.

Markierung Glaslager
2003/2004
Buchstabenfeld und Vorplatzgestaltung
Berlinische Galerie, Landmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur Eingeladener Kunstwettbewerb Außenraumgestaltung Berlinische Galerie in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Kunst in Stadtraum und am Bau, 2003

 
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