Günther Kühne, Manuskriptseite, 1971, Durchschlagpapier, 21 x 29 cm, Schenkung aus Privatbesitz 2010, © Ingrid Kühne

Günther Fritz Kühne

1917 Berlin - 2008 Berlin

Der Berliner Journalist und Architekturkritiker Günther Kühne veröffentlichte seit 1947 Publikationen über seine Wahrnehmung des internationalen Kunst- und Baugeschehens. Auf eine Ausbildung im Berliner Architekturbüro Ernst und Günther Paulus folgte das Studium der Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule Berlin und an der Universität Gießen. Ab 1947 arbeitete Kühne als freier Journalist - eine Tätigkeit, die sich allmählich zur Haupttätigkeit entwickelte. Mit regelmäßigen Beiträgen in der Fachzeitschrift „Bauwelt“ von 1950 bis 1982 und als „Architekturstimme“ des Tagesspiegel machte er sich entgegen dem damaligen Zeitgeist zum Anwalt des Denkmal- und Ensembleschutzes. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz ehrte Kühne für sein außerordentliches Engagement 1976 mit dem „Journalistenpreis“ und 1981 mit dem „Deutschen Preis“. Von 1973 bis 1980 gehörte Kühne sowohl dem Wettbewerbsausschuss als auch dem Beirat des Senators für Bau- und Wohnungswesen Berlin an. 1983 wurde er Mitglied im Denkmalbeirat Berlin.

Bestand: Manuskripte, Fotografien, Archivalien, Kernbibliothek (ca. 1000 Nummern)

 

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Leiterin Architektursammlung
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