Hilde Weström, Teltower Damm/Mühlenstraße, Berlin-Zehlendorf (1965), Gartenansicht, Fotograf: Friedhelm Hoffmann

Hilde Weström

1912 Neisse/Oberschlesien - lebt in Berlin

Die Architektin Hilde Weström fühlte sich dem "sozialen Bauen" verpflichtet. Nach dem Abitur und einem anschließenden Praktikum im Tischler- und Maurerhandwerk studierte sie zunächst an der Technischen Hochschule Berlin und beendete 1938 ihr Studium an der Technischen Hochschule Dresden. 1945 floh sie nach einem Zwischenaufenthalt in Breslau nach Berlin und gründete dort 1949 ein eigenes Architekturbüro. Ein Jahr zuvor war sie als eine der ersten Frauen in Deutschland in den "Bund Deutscher Architekten" (BDA) aufgenommen worden. Das in der Zeit von 1947 bis 1981 entstandene Werk Weströms lässt die Auseinandersetzung der Architektin mit den Grundsätzen Tessenows, Mies van der Rohes und dem Bauhaus erkennen. Die Spannbreite ihrer Bauaufgaben umfasst Schulen, öffentliche Verwaltungsgebäude sowie kirchliche und Fabrikbauten. Ihr Hauptinteresse galt dem Wohnungsbau. So war sie 1957 an der Ausstellung "Die Stadt von Morgen", die im Rahmen der Bauausstellung "Interbau" im Berliner Hansaviertel gezeigt wurde, mit Entwürfen für Musterwohnungen beteiligt.

Bestand: Pläne, Zeichnungen, Archivalien, Fotografien (ca. 600 Nummern)

 

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