"Erste Internationale Dada-Messe", Berlin 1920, Ausstellungskatalog
"Erste Internationale Dada-Messe", Berlin 1920, Ausstellungskatalog

Sammlung DADA-Berlin und
Teilnachlass Raoul Hausmann (1886–1971)

Die beiden Nachlässe von Hannah Höch und Raoul Hausmann bilden in Umfang und Qualität einen weltweit einzigartigen Fundus’ zur Berliner DADA-Bewegung. Die Anfänge des dadaistischen Aufstands in Wort und Bild sind in zahlreichen Archivalien ebenso dokumentiert wie der Höhepunkt: die „Erste Internationale Dada-Messe“, gezeigt vom 1. Juli bis 25. August 1920 in der Kunsthandlung von Dr. Otto Burchard. Als Brennspiegel des Dadaismus wurden 174 Werke präsentiert, darunter die Collage „Dada Rundschau“, 1919, und die sogenannten „Dada-Puppen“, 1916/18, von Hannah Höch  sowie von George Grosz „„Daum“ marries her pedantic automaton „George“ in May 1920, John Heartfield is very glad of it (Meta-Mech. Constr. nach Prof. R. Hausmann)“, 1920, heute allesamt im Besitz der Berlinischen Galerie.

Der 1992 erworbene Teilnachlass das selbst ernannten „Dadasophen“ Raoul Hausmann umfasst alle Zeugnisse seines Lebens und seiner Arbeit in Berlin vor seiner Emigration 1933. In der Archivedition „Scharfrichter der bürgerlichen Seele“ (Ostfildern 1998) sind Briefe, Texte und Dokumente aus dieser umfangreichen Hinterlassenschaft in wissenschaftlich kommentierter Form veröffentlicht.

"Erste Internationale Dada-Messe", Berlin 1920
Ausstellungskatalog
Hannah-Höch-Archiv

© Reproduktion: Kai-Annett Becker

 
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