Erich Salomon: Max Schmeling im Trainingscamp in Greenkill Lodge/Kingston New York, 1930, © bpk / Berlinische Galerie

Erich Salomon / Online

Ab August 2015

Erich Salomon (1886-1944) zählt zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Schon zu Lebzeiten konnte der promovierte Jurist, der von den Mächtigen aus Politik, Kultur und Gesellschaft als Ihresgleichen akzeptiert wurde, ungewöhnliche Erfolge und Anerkennung für seine bildjournalistische Arbeit ernten. Der Sohn aus großbürgerlich-jüdischer Berliner Familie wurde 1928 mit einem Schlag zum Starreporter des Hauses Ullstein, als seine ersten heimlich aufgenommenen Gerichtsreportagen bekannt wurden. Bald danach gelangen ihm Szenen aus der Welt der politischen Konferenzen, wie sie bislang noch nie gesehen worden waren.

Der fotografische Nachlass des berühmten Bildjournalisten stellt einen der umfangreichsten und prominentesten Komplexe der Fotografischen Sammlung der Berlinischen Galerie dar. Er enthält Glas- und Filmnegative, Diapositive und vor allem vintage prints, Druckbelege und Dokumente zu Leben und Werk. Insgesamt sind im Erich-Salomon-Archiv über 10.000 Fotografien, Negative und Archivalien vorhanden. Die wissenschaftliche Erschließung und Inventarisierung erfolgte über Jahrzehnte hinweg von Karteikarten über einfache Textverarbeitungslisten bis zu Excel-Dateien. In den letzten Jahren ist es gelungen, eine große Anzahl an Karteikarten und ältere Datei-Formate in MuseumPlus zu übertragen.

Ziel der Digitalisierung ist, die bereits existierenden Datensätze um hochwertige Scans der Fotoprints und des dokumentarischen Materials zu ergänzen.

Online ab August 2015:
1.300 Fotografien und 370 Archivalien (Dokumente und Korrespondenz)

 

Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Stiftung Öffentlichen Rechts

Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

www.berlinischegalerie.de
bg(at)berlinischegalerie.de

Facebook

Tel +49 (0)30-789 02-600
Fax +49 (0)30-789 02-700

Temporär Geschlossen

Wegen Sanierung ab 01.07.2014 vorübergehend geschlossen, Wiedereröffnung im Frühjahr 2015

Das Digitalisierungsprojekt wird ermöglicht durch

 
 
 
Copyright © 2011 Berlinische Galerie. Alle Rechte vorbehalten.