Digitalisierungslabor der Berlinischen Galerie. Foto: Guido Faßbender, © Berlinische Galerie

Hintergründe

Entwicklung und Stand der Digitalisierung in der Berlinischen Galerie

Bereits Mitte der 1990er Jahre begann die Berlinische Galerie, Teile ihrer umfangreichen Sammlungsbestände in einer computergestützten Datenbank digital zu erfassen. Als erste Software hierfür diente das damals neu auf den Markt gekommene Datenbank-Managementsystem Access (Version 1.1.), das von der Berlinischen Galerie selbst angepasst und ausgebaut wurde. Die digitale Erfassung diente zunächst der wissenschaftlichen Erschließung und vereinfachten Nutzbarmachung der Sammlungsbestände des Museums für Ausstellungen, Recherchen und Anfragen.


Der weitere qualitative Ausbau der Datenbank sah vor, die Datensätze nach Möglichkeit mit digitalem Abbildungsmaterial zu versehen. Im Jahr 2000 stellte die Berlinische Galerie hierfür ihre Datenbank auf das professionell entwickelte und auf die spezifischen Bedürfnisse von Museen angepasste Archivierungsprogramm MuseumPlus des Software-Entwicklers Zetcom um. Mit beratender Unterstützung durch die Berlinische Galerie wurde MuseumPlus in der Folge in zahlreichen weiteren Berliner Kultureinrichtungen (u.a.: Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Jüdisches Museum, Technikmuseum, Stiftung Stadtmuseum, Bauhaus-Archiv, Georg-Kolbe-Museum, Bröhan-Museum, Alliiertenmuseum) erprobt und in unterschiedlichen Stufen der Komplexität eingeführt. Derzeit ist MuseumPlus in 26 Ländern und über 680 Institutionen (u.a. dem Musée du Louvre Paris und der Alten Pinakothek München) im Einsatz und hat sich mittlerweile als führendes Archivierungsprogramm für Museen durchgesetzt.


Der Etablierung von MuseumPlus in Berlin ging ein längerer, durch die Berlinische Galerie angestoßener Diskussionsprozess mit dem Anbieter selbst sowie mit zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen voraus, die ebenfalls an der Einführung einer professionellen Datenbank interessiert waren. Ziel war es, den ursprünglich nur in der Schweiz ansässigen Anbieter dazu zu bewegen, ein Büro in Berlin zu eröffnen, um bei der Einführung, Anpassung und Weiterentwicklung des Programms einen direkten Ansprechpartner vor Ort zu haben. Als sich abzeichnete, dass sich weitere Berliner Kulturinstitutionen der Einführung des Programms anschlossen, eröffnete Zetcom seine erste Zweigstelle in Berlin. Dieser folgten weitere Büros in Frankreich, Spanien, Griechenland, Ungarn, USA und Singapur.

 

 

 

Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Stiftung Öffentlichen Rechts

Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

www.berlinischegalerie.de
bg(at)berlinischegalerie.de

Facebook

Tel +49 (0)30-789 02-600
Fax +49 (0)30-789 02-700

Temporär Geschlossen

Wegen Sanierung vorübergehend geschlossen, wieder geöffnet ab 29.05.2015

 
 
 
Copyright © 2011 Berlinische Galerie. Alle Rechte vorbehalten.