Kunst in Berlin 1880–1980

Dauerausstellung

Die Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert sich mit rund 250 Werken als facettenreicher chronologischer Rundgang durch die Kunst Berlins von 1880 bis 1980. Die Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1980–1980“ reicht von der großbürgerlich geprägten Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über den Expressionismus und die osteuropäischen Avantgarde bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne sowie der Heftigen Malerei der Siebziger Jahre. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der Sammlung treten Hauptwerke aus Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Architektur in einen Dialog. Sie zeigen die Vielfalt der künstlerischen Ansätze und Stile, aber auch die Spannungen, Gegensätze und Brüche, die bis in die aktuelle Zeit charakteristisch sind für den Kunststandort Berlin. Als Stadt der Moderne, die heute mehr denn je internationale junge Künstler*innen anzieht, bleibt Berlin das Zentrum fortwährenden Aufbruchs.

Im Zeitraum 16.2.–20.5.2019 ist in drei Räumen der Dauerausstellung die Präsentation „Underground Architecture. Berliner U-Bahnhöfe 1953–1994“ zu sehen. Die Sammlungspräsentation endet während dieser Zeit mit Tendenzen der Abstraktion der Kunst um 1950.

Tastmodelle sowie eine inklusive Museumsapp fördern den Dialog mit der Kunst in der aktuellen Sammlungspräsentation und schaffen ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen. Zusätzlich ermöglicht ein taktiles Bodenleitsystem blinden und sehbehinderten Besucher*innen einen eigenständigen Ausstellungsrundgang sowie die Orientierung in der Berlinischen Galerie. 

Vertretene Künstler*innen (Auswahl)

Marta Astfalck-Vietz, Otto Dix, Fidus (Hugo Höppener), Naum Gabo, Werner Heldt, Hannah Höch, Oskar Kokoschka, Fritz Kühn, Walter Leistikow, Erna Lendvai-Dircksen, Max Liebermann, El Lissitzky, Jeanne Mammen, Ludwig Meidner, Felix Nussbaum, Georgij Petrussow, Iwan Puni, Erich Salomon, Gertrude Sandmann, Karl Schenker, Fred Thieler, Hans Uhlmann, Julie Wolfthorn, Anton von Werner, Heinrich Zille.

Temporär ausgestellte Werke

In unregelmäßigen Abständen werden einzelne Werke in der Sammlungspräsentation ersetzt, weil sie als Leihgaben unterwegs sind. Außerdem werden aus konservatorischen Gründen regelmäßig besonders lichtempfindliche Werke der Fotografie und Grafik ausgetauscht. Welche Werke aktuell zu sehen sind, zeigt die Sammlung Online.

Ausstellungsarchitektur & Farbgestaltung: david saik studio

 

Berlinische Galerie

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Kunst, Fotografie und Architektur
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10969 Berlin

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Fax +49 (0)30-789 02-700

Öffnungszeiten

Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr

Am letzten Wochenende der Ausstellung "Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918–1935" gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr (07.03.–11.03).

Dienstags geschlossen
Geschlossen am 24. und 31.12.

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EINTRITTSPREISE

Tageskarte 10 Euro

Ermäßigt 7 Euro (gilt auch für Gruppen ab 10 Personen)
Jeden ersten Montag im Monat 6 Euro

Freier Eintritt bis 18 Jahre

Ermäßigung bei Vorlage eines Tickets des  Jüdischen Museums Berlin am Tag des Erwerbs und an den zwei folgenden Tagen. Dieses Angebot gilt auch umgekehrt.

Unsere Freund*innen erhalten immer freien Eintritt ins Museum sowie weitere Vergünstigungen. Mehr Angebote und Informationen hier.

Programm zur Ausstellung

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