Heinz von Perckhammer

EINE FOTOGRAFENKARRIERE ZWISCHEN WEIMARER REPUBLIK UND NATIONALSOZIALISMUS

Anlässlich des Thomas-Friedrich-Stipendiums für Fotografieforschung ist ein Raum der Sammlungspräsentation Heinz von Perckhammer gewidmet.

Die Mehrheit der ausgestellten Bilder Heinz von Perckhammers aus der Zeit der NS-Herrschaft (1933-1945) sind Belege für nationalsozialistische Propaganda in der Fotografie. Es bleibt eine historische Aufgabe, die Mechanismen der Beeinflussung und der Faszination, die von dieser Ästhetik ausgeht, zu erforschen und erkennbar zu machen. An den Werken von Heinz von Perckhammer ist zu beobachten, dass er nach der Machtübernahme Adolf Hitlers 1933 die Propagandaästhetik des nationalsozialistischen Regimes in einem gewichtigen Teil seiner Bilder nicht nur aufgriff, sondern sie auch mit Erfolg vermarktete. In den Jahren davor, in der Weimarer Republik, war er bereits mit seinen aufsehenerregenden Bildern aus China und mit Aufnahmen, die sich an der Bildsprache der Moderne orientierten, auch international ein erfolgreicher Fotograf. Es ist offensichtlich, dass sich Heinz von Perckhammer den neuen politischen Verhältnissen angepasst hatte. Damit ist sein Werdegang exemplarisch für viele seiner Kolleg*innen, die ihre berufliche Karriere auch unter den Bedingungen eines diktatorischen Regimes bruchlos fortgesetzt haben.

 

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