#BerlinerReise

Max Beckmann zog in jungen Jahren nach Berlin, wo er „etwas Rauschendes Üppiges wie Seide, die man auseinanderblättert und wildes grausames prachtvolles Leben“ suchte. Dort tauchte er ein in das aufregende Leben der Metropole und die Berliner Kunstszene. 1919 erschien in Berlin Max Beckmanns Lithografienfolge „Die Hölle“, einer der epochalen grafischen Zyklen der frühen Weimarer Jahre. 1922 folgte das Mappenwerk „Berliner Reise“, das jüngst für die Sammlung der Berlinischen Galerie erworben werden konnte.

Nach der künstlerischen Krise vor dem Ersten Weltkrieg und den prägenden Kriegserlebnissen zog sich Beckmann nach Frankfurt am Main zurück, reiste in diesen Jahren jedoch oft nach Berlin, um den Kontakt zur aufsteigenden Kunstmetropole nicht abreißen zu lassen. In seinen grafischen Mappenwerken dieser Zeit kommentierte er die gesellschaftliche Situation der „Goldenen Zwanziger“ und das ausschweifende Nachtleben Berlins.

Wie die Bilder des heutigen modernen Berlins, verschiedene Facetten der Großstadt mit Vergnügungen quer durch alle sozialen und politischen Milieus aussehen, zeigen nun Linda Berg, Anika Meier und Michael Schulz. Sie haben sich auf die Reise nach Berlin begeben und bieten uns Einblick zur Zeitgeschichte, inspiriert durch Max Beckmann und den Zyklus „Berliner Reise".


Lindaberlin inspired by Max Beckmann

Foto: Linda Berg
Foto: Linda Berg
Foto: Linda Berg

gert_pauly inspired by Max Beckmann

Foto: Anika Meier
Foto: Anika Meier
Foto: Anika Meier

Berlinstagram inspired by Max Beckmann

Foto: Michael Schulz
Foto: Michael Schulz
Foto: Michael Schulz
 

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