Jeanne Mammen

Schreib mir, Emmy!

Nach 1933 wurde es für Jeanne Mammen und viele ihrer Freund*innen in Deutschland ungemütlich. Wer konnte, verließ das Land. Ein Filmdrehbuch der Künstlerin mit dem Titel Schreib mir, Emmy! handelt davon: Max erwartet Nachricht von  Emmy. Sein Traum imaginiert die Abenteuer der Postkarte, die per Schiff zu ihm unterwegs ist und dabei die verschiedensten Hindernisse überwinden muss. In ihrem Skript entwirft Mammen alptraumhafte, groteske Szenen an verschiedenen Schauplätzen: Großstadt, Hafen, Jahrmarkt, Gewächshaus, Museum. Zahlreiche Bösewichte haben es auf die Postkarte abgesehen.

Dieser Reichtum an Szenen und Bildern hat eine Gruppe Studierender der Kunsthochschule Bremen fasziniert, und so wurde Mammens Drehbuch von 1937 anlässlich der Retrospektive 2017 zum ersten Mal als Film zum Leben erweckt:

Schreib mir, Emmy! Animierte Episoden zum Drehbuch der Jeanne Mammen
Unter der Leitung der Hochschullehrer*innen Heike Kati Barath, Ulrike Isenberg und Kilian Schwoon waren beteiligt: Livia Brocke, Bohi Choi, Ji Yoon Chung, Armando Ducellari, Grace Esford, Nathalie Gebert, Hairihan, Mayuko Kudo, Luan Lamberty, Stephan Mangelsen, Emre Meydan, Lennard Mülder/ Lukas Bode, Elise Müller, Ghaku Okazaki, Ole Prietz, Johanna Rafalski, Yoriko Seto, Antonia Wetzel, Lea Woltermann

Weitere Geschichten zu Jeanne Mammen hier.

 

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