Agentin der Avantgarde

Berlin 1920er-Jahre

In den 1920er Jahren war Berlin so lebendig wie noch nie. Befreit von den Schrecken und der Last der Kriegsjahre, drängten sich die Menschen in Bars und Kabaretts, Cafés und Tanzlokalen – Berlin wurde zum Sinnbild des Vergnügens und der kreativen Energie. Kunstschaffende aus ganz Europa zog es in die Metropole an der Spree, die Paris den Rang als Kulturhauptstadt streitig machte. Als einflussreiche Künstler*innenvereinigung war die Novembergruppe eine zentrale Anlaufstelle für die internationale Avantgarde. Von Kubismus, Futurismus und Expressionismus über Dada bis hin zu Abstraktion, Neuer Sachlichkeit und Neuem Bauen war sie offen für alle Stilrichtungen und die bahnbrechendsten Positionen.

Piet Mondrian, Fernand Léger, El Lissitzky, Georges Braque, Marc Chagall, Paul Klee, Wassily Kandinsky und viele andere zählten zu den Größen, die mit der Novembergruppe zusammenarbeiteten. Bis 1932 präsentierte sie in knapp 40 Ausstellungen über 480 Künstler*innen und ist damit die wahrscheinlich größte Künstler*innengemeinschaft der Weimarer Republik.

Mit 119 Werken von 69 Künstler*innen, darunter 48 Gemälde, 14 Skulpturen, 12 Architektur­modelle und -zeichnungen, feiert die Berlinische Galerie mit der allerersten umfassenden Überblicksschau den 100. Ge­burtstag der bekanntesten unbekannten Kreativgemeinschaft in dramatischen Zeiten.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 8. November um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Weitere Geschichten zur Novembergruppe hier.

 

Berlinische Galerie

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Kunst, Fotografie und Architektur
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Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr

Bis 12.08. auch dienstags geöffnet

Geschlossen am 24.12. und 31.12.

Orientierungsplan

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