Tanz und Trubel

Feste der Novembergruppe

Im amüsiersüchtigen Berlin der 1920er Jahre veranstaltete die Novembergruppe regelmäßig Feste und Kostümbälle, die bald zum Stadtgespräch wurden: Jedes Jahr kamen mehr Gäste, bis schließlich 6000 Besucher alle Räume der Philharmonie füllten. Mit dem Erlös aus den Eintrittskarten finanzierte die Gruppe ihre übrigen Aktivitäten, vor allem die Ausstellungen und Konzerte. Um die Feste für ein breites Publikum attraktiv zu machen, ließ man sich einiges einfallen. Die Einladungen und Plakate wurden von Mitgliedern wie Hannah Höch aufwendig gestaltet. Jeder Ball stand unter einem Motto, und neben fantasievollen Dekorationen und Verkleidungen wurden Kabaretteinlagen und Verlosungen geboten, bei denen Kunstwerke zu gewinnen waren.

Am 4. Dezember 1926 tanzten die Künstler*innen und ihre Gäste bis zum Morgengrauen. Begeistert schrieb das Berliner Tageblatt: „Die Leute von der November-Gruppe, das muß man ihnen lassen, verstehen großartig das Handwerk, einen Ball mit allem Drum und Dran zu inszenieren.“

Weitere Geschichten zur Novembergruppe hier.

 

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