Die Novembergruppe

Interdisziplinarität

Die eleganten und dynamischen Figuren der  Skulptur „Dreiklang“ erinnern  an eine tanzende Gruppe. Auf den zweiten Blick erst erkennt man die Andeutungen von Köpfen, Armen und Beinen, die rhythmisch im Kreis schwingen. Auch wenn keine Musik zu diesem Tanz erklingt, ist sie doch der Ausgangspunkt dieser Skulptur von Rudolf  Belling.

Die Novembergruppe  präsentierte erstmalig 1920 eine Gibsversion der Plastik. Sie diente als Modell für eine 6 Meter hohe, aus Ziegeln gemauerte, farbig verputzte Bühne für Musikveranstaltungen, die der Künstler verwirklichen wollte. Die Idee hinter dem „Dreiklang“ ist das harmonische Zusammenspiel aller Künste und Kunstformen, was der Künstler in abstrakt- symbolischer Form darstellt. Diese Interdisziplinarität  war auch ein wichtiges Ziel und Merkmal der  Novembergruppe.

Tatsächlich waren nicht nur Maler*innen und Bildhauer*innen in der Novembergruppe vertreten, sondern auch Architekt*innen, Komponist*innen und Filmschaffende. Einige von ihnen entwickelten gemeinsame Projekte, wie die Zeitschriften „Der Kunsttopf“ und „NG“, jährliche Kostümbälle und eine avantgardistische Radiosendung.

Weitere Geschichten zur Novembergruppe hier.

 

Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Stiftung Öffentlichen Rechts

Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

bg@berlinischegalerie.de

Tel +49 (0)30-789 02-600
Fax +49 (0)30-789 02-700

Öffnungszeiten

Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr

Bis 12.08. auch dienstags geöffnet

Geschlossen am 24.12. und 31.12.

Orientierungsplan

Plan als PDF