Bettina Pousttchi

Bettina Pousttchi arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Architektur. Ihre temporären fotografischen Interventionen im öffentlichen Raum bedecken oft ganze Häuserfassaden und nehmen Bezug auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes.

Häufig verbindet Pousttchi Fragen nach der Wirkungsweise von Fotografie zwischen Abbild- und Konstruktionsmedium mit solchen nach dem Verhältnis von Erinnerung und Geschichte. Ihr Interesse an den Strukturen des öffentlichen Raumes setzt sich in ihren Skulpturen fort, die oft aus transformiertem Stadtmobiliar wie Absperrgittern, Straßenpfosten oder Fahrradständern bestehen. Die in Berlin lebende Künstlerin wird für die erste große Ausstellungshalle des Museums eine ortsspezifische Installation entwickeln.

Bettina Pousttchi wurde 1971 in Mainz geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und absolvierte das Whitney Independent Study Program in New York. Große Bekanntheit erlangte sie in Berlin durch ihre Fotoinstallation Echo (2009/2010) an der Fassade der Temporären Kunsthalle. In den vergangenen Jahren hat sie zahlreiche internationale Einzelausstellungen realisiert, so am Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington DC, dem Arts Club of Chicago, der Phillips Collection in Washington, D.C., dem Nasher Sculpture Center in Dallas und der Kunsthalle Basel.

Die Ausstellung wird im Rahmen der Berlin Art Week (11.9.–15.9.2019) am Mittwoch, den 11.09.2019 eröffnet.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch

 

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