Kunst in Berlin 1880–1980

Dauerausstellung

Die Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert sich mit rund 250 Werken als facettenreicher chronologischer Rundgang durch die Kunst Berlins von 1880 bis 1980. Die Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1980–1980“ reicht von der großbürgerlich geprägten Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über den Expressionismus und die osteuropäischen Avantgarde bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne sowie der Heftigen Malerei der Siebziger Jahre. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der Sammlung treten Hauptwerke aus Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Architektur in einen Dialog. Sie zeigen die Vielfalt der künstlerischen Ansätze und Stile, aber auch die Spannungen, Gegensätze und Brüche, die bis in die aktuelle Zeit charakteristisch sind für den Kunststandort Berlin. Als Stadt der Moderne, die heute mehr denn je internationale junge Künstler*innen anzieht, bleibt Berlin das Zentrum fortwährenden Aufbruchs.

Ein Raum in der Dauerausstellung ist bis zum 30.09.2019 der Tänzerin und Schauspielerin Valeska Gert gewidmet: Gemälde, Zeichnungen und Fotografien von Jeanne Mammen, B. F. Dolbin oder Umbo zeigen Gert über die Bühnenpose hinaus als Typus ihrer Zeit.

Tastmodelle sowie eine inklusive Museumsapp fördern den Dialog mit der Kunst in der aktuellen Sammlungspräsentation und schaffen ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen. Zusätzlich ermöglicht ein taktiles Bodenleitsystem blinden und sehbehinderten Besucher*innen einen eigenständigen Ausstellungsrundgang sowie die Orientierung in der Berlinischen Galerie. 

Vertretene Künstler*innen (Auswahl)

Marta Astfalck-Vietz, Dieter Bankert, Max Baur, Fritz Brill, Otto Dix, Fidus (Hugo Höppener), Naum Gabo, Jacoba van Heemskerk, Werner Heldt, Rudolf Belling, Hannah Höch, Karl Hofer, Lotte Jacobi, Oskar Kokoschka, Roland Korn, Max Liebermann, El Lissitzky, Jeanne Mammen, Ludwig Meidner, Otto Nagel, Felix Nussbaum, Georgij Petrussow, Erich Salomon, Gertrude Sandmann, Egmont Schaefer, Karl Schenker, Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte, Fred Thieler, Hans Uhlmann, Anton von Werner, Julie Wolfthorn, Heinrich Zille.

Temporär ausgestellte Werke

In unregelmäßigen Abständen werden einzelne Werke in der Sammlungspräsentation ersetzt, weil sie als Leihgaben unterwegs sind. Außerdem werden aus konservatorischen Gründen regelmäßig besonders lichtempfindliche Werke der Fotografie und Grafik ausgetauscht. Welche Werke aktuell zu sehen sind, zeigt die Sammlung Online.

Ausstellungsarchitektur & Farbgestaltung: david saik studio

 

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