Beckmann und…

Die Berlinische Galerie lenkt mit der Ausstellung „Max Beckmann und Berlin“ erstmals die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Stadt an der Spree für das Leben und Werk des Künstlers. Der Kunsthistoriker und Zeitgenosse Beckmanns, Julius Meier-Graefe, brachte das Verhältnis auf den Punkt: „Max Beckmann ist das neue Berlin.“

Mit neun Geschichten stellen wir Ihnen das Leben und Werk eines der wichtigsten Künstler der Moderne vor. An dieser Stelle erhalten Sie jede Woche einen neuen Einblick.

Beckmann und Berlin

"Du solltest wirklich nach Berlin kommen. Ich bin nun schon ein ganzes Jahr dort un[d] werde wahrscheinlich auch noch lange dort seien, denn es gefällt mir ausgezeichnet", schrieb der junge Max Beckmann an einen Freund.

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Max Beckmann: Blatt 4: Nackttanz, 1922, aus der Grafikmappe „Berliner Reise“, Berlinische Galerie, © VG BILD-KUNST Bonn, 2015

Beckmann und das Nachtleben

„Denn die Nächte Berlins sind so bunt, so stark pulsierend, so heiß und so sehr von einer steten Jagd nach Vergnügen und Unterhaltung erfüllt“, hieß es schon in den 1920er Jahren in einem Reiseführer...

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Edvard Munch: Harry Graf Kessler, 1906 | © bpk/Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Beckmann und die Rivalen

In seinen Tagebüchern und Briefen, aber auch in öffentlichen Debatten bezieht Beckmann immer wieder Position gegen den Expressionismus, den er als oberflächlich kritisiert...

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Beckmann und die Liebe

„Das war also Liebe auf den ersten Blick. […] Am Tag gefiel er mir beinah noch besser. Er hatte hervorragend schlechte Manieren und war, der erste Mensch, den ich kennenlernte, der sich vollkommen ungeniert und frei und unkonventionell gab“, schrieb Minna Tube rückblickend über ihre erste Begegnung mit Max Beckmann...

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Beckmann und die Großstadt

„Beckmann ist ohne Berlin nicht gut denkbar. […] Wie man von Renoir und Paris spricht, so wird man eines Tages die Gemeinsamkeit Beckmanns und Berlins empfinden. Berlin, das heißt Kampf, Tragik, nacktes Leben, Wille, Energie, Brutalität, Kraft, Nerven und Geist.“

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Max Beckmann: Selbstbildnis mit Sektglas, 1919, Privatsammlung, Städel Museum, Frankfurt am Main, (c) VG BILD-KUNST Bonn, 2015

Beckmann und die Selbst-inszenierung

„Ich habe mein Leben lang versucht, ein Ich zu werden.“ Mit seinen rund hundert Selbstbildnissen gehört Max Beckmann zu den großen Porträtisten seiner Zeit. Diese Qualität beweist er auch am eigenen Bild. Pinsel und Palette, die klassischen Erkennungsmerkmale künstlerischer Selbstdarstellung, sucht man in den meisten Fällen vergeblich.

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Max Beckmann, aus dem Mappenwerk "Berliner Reise", Theaterfoyer, 1922, Berlinische Galerie, Leihgabe des Landes Berlin, © VG BILD-KUNST Bonn, 2015, Repro: Kai-Annett Becker

Beckmann und das mondäne Leben

„Pünktlich um 1 Uhr Nachts bin ich in meinem Café zu finden, hier Absinth u. stets Café trinkend“, das schreibt der zwanzigjährige Max Beckmann aus Berlin an seinen Freund Caesar Kunwald...

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Beckmann und die Frauen

„Wenn er ein Porträt von mir malte, kam es oft vor, daß ich spürte, wie Max mich intensiv und mit einem durchbohrenden Blick ansah, was mich zuweilen unsicher und befangen machte. Bemerkte er das, sagte er gleich: ‚Bitte mach weiter mit dem, was du angefangen hast, und vergiß, daß ich da bin. Ich beobachte dich so genau, weil ich gerade wieder ein Porträt von dir angefangen habe,‘“ so Mathilde Beckmann ...

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Beckmann und der Erfolg

„Die Nationalgalerie schrieb heute, daß die Bilder große Sensation gemacht haben. […] Alle sind geteilt zwischen Begeisterung und Zorn. […] Berlin Dresden München dann kommt Paris u. New York,“ das schreibt Max Beckmann selbstbewusst 1925 in einem seiner Briefe, als die Weltkarriere noch nicht in Sicht war. 

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