Neue Musik, neue Konzerte

Die Abende der Novembergruppe

Es ist eine stattliche Bilanz: In knapp 15 Jahren veranstaltete die Novembergruppe nicht nur an die 40 Ausstellungen im In- und Ausland sondern auch 21 Musikabende. Zu den Komponisten, die ab 1922 zu der Künstler*innenvereinigung stießen, gehören so bekannte Namen wie Kurt Weill und Hanns Eisler, aber auch experimentelle Tonkünstler wie Stefan Wolpe und Hans Heinz Stuckenschmidt, die heute nur Fachleuten ein Begriff sind.

Mit ihren Konzerten wurde die Novembergruppe zu einem wichtigen Forum für die Neue Musik. Hier suchte man auch nach innovativen Wegen, um das Publikum für die Avantgarde zu begeistern. So wurden zum Beispiel bei den Abenden der Novembergruppe einzelne Stücke mehrfach gespielt oder von Diskussionen mit den Musiker*innen unterbrochen. Außerdem gab es Vorführungen von modernen Instrumenten wie dem mechanischen Klavier, das nicht von Hand gespielt wurde, sondern die Musik automatisch abspielte. Als Tonträger dienten Lochstreifen aus Papier, mit denen die Stücke „programmiert“ wurden.

Weitere Geschichten zur Novembergruppe hier.

 

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