Mittwoch, 14.08.2019, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr

Künstlerische und kulturelle Strategien im regionalen (Struktur-)Wandel

Podiumsdiskussion: Künstlerische und kulturelle Strategien im regionalen (Struktur-)Wandel bedingt durch die Energiewende und den Kohleausstieg.

Mit der Energiewende und der nach und nach vollzogenen Abschaltung der großen Wärmekraftwerke geht nicht nur eine deutschlandweite Ära zu Ende. Insbesondere in regionaler Hinsicht stellt der damit einhergehende Wandel die betroffenen Regionen vor soziokulturelle und ökonomische Herausforderungen. Durch den kommenden Kohleausstieg sind Regionen wie beispielsweise die Lausitz oder das Mitteldeutsche Braunkohlerevier gefordert. Vordergründig geht es um den Wegfall von Industriearbeitsplätzen, wirtschaftliche Prozesse, das Ringen um Investitionen und Subventionen und den Umgang mit den Landschaftsbild- und Ökosystem prägenden Hinterlassenschaften der Kohleförderung. Darüber hinaus geht es aber auch um weit abstraktere Themen wie den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Selbstverständnis der Menschen und die regionale Identität.

Lässt sich wirtschaftlicher Wandel durch künstlerische Strategien beeinflussen? Welche Rolle spielt Kunst bei der Entwicklung von Zukunftsszenarien und Begleitung von Umbrüchen, und was sind mögliche Zielsetzungen?

Mit u.a. Ellen Blumenstein (Kuratorin HafenCity Hamburg) und Christine Herntier (Bürgermeisterin Stadt Spremberg)

Moderiert von Andreas Ruby (Direktor Schweizerisches Architekturmuseum)

Eintritt frei, ohne Anmeldung.

 
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