Sonntag, 05.11.2017, 14:00 Uhr 

Dialogführung: Jeanne Mammen und die Mode der Neuen Frau

Jeanne Mammen, Sie repräsentiert, Ausschnitt, um 1928, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann

"Der Hut spricht: Jeanne Mammen und die Mode der Neuen Frau"
Führung im Dialog zwischen der Kuratorin Dr. Annelie Lütgens und Dr. Gundula Wolter, Modetheoretikerin, Berlin

Rahmenprogramm zur Ausstellung "Jeanne Mammen. Die Beobachterin. Retrospektive 1910-1975"
Im Museumseintritt enthalten (10 € / erm. 7 €).

Die Zeichnerin und Malerin Jeanne Mammen (1890-1976) ist eine der sperrigsten und schillerndsten Figuren der jüngeren Kunstgeschichte. Als Berliner Künstlerin durchlebte sie zwei Kriege, Armut und den Wiederaufstieg aus Ruinen auf sehr eigenen und produktive Weise. Die Einzelgängerin und scharfsinnige Beobachterin scheute kein Milieu und keine Erfahrung. Mammen porträtierte glamouröse Zeitgenossen, den neuen Typus der selbstbewussten Frau ebenso wie das frivole Nachtleben oder Figuren am Rande der Gesellschaft.

Dr. Gundula Wolter ist freiberufliche Historikerin und Theoretikerin der Mode. 1998-2008 war sie Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin im Team von Vivienne Westwood. Sie ist Begründerin und Vorsitzende von netzwerk mode-textil, einem Verband für Textil- Kleider- und Modeforschung. Für den Katalog zur Retrospektive Jeanne Mammen hat sie unter dem Titel "Der Hut spricht" die Verwendung und Bedeutung der Hüte in den Zeichnungen Mammens untersucht.

Weitere Dialogführungen zur Ausstellung:

  • 19.11.2017, 14 Uhr: "Jeanne Mammen und Hans Uhlmann: Eine Künstlerfreundschaft", Dr. Annelie Lütgens mit Carmela Thiele, Journalistin, Karlsruhe
  • 03.12.2017, 14 Uhr: "Frauenbilder, Männerbilder": Dr. Annelie Lütgens mit Katharina Sykora, Professorin für Kunstwissenschaft, Braunschweig
 
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