Montag, 12.03.2018, 14:00 Uhr – 15:00 Uhr

Kurator*innenführung: Berlin im Fokus – Einblick in 100 Jahre Fotografiegeschichte

Kurator*innenführung in der Sammlungspräsentation "Kunst in Berlin 1880–1980" mit Cornelia Siebert, Wissenschaftliche Volontärin

 

Die Fotografische Sammlung der Berlinischen Galerie gibt nicht nur einen Einblick in die Geschichte der Fotografie, sondern kann parallel auch viel über die Geschichte ihrer Stadt erzählen. 1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des damaligen Deutschen Kaiserreichs ernannt. Rund 20 Jahre später hat Heinrich Zille als einer der ersten Straßenfotograf*innen die Bewohner*innen Berlins mit seiner Kamera aufgenommen. Erich Salomon hielt in den 1930er-Jahren als einer der wichtigsten Pressefotograf*innen der Weimarer Republik das politische und gesellschaftliche Leben in der Stadt fest. Während des Nationalsozialismus wurde die Fotografie vor allem als Propagandamedium zur Verbreitung ihrer Ideologie eingesetzt.  Nach Ende des Zweiten Weltkrieges dokumentierten die Fotograf*innen die Zerstörungen ihrer Stadt. Und auch der Aufbau der DDR ist in Bildern festgehalten, die gleichzeitig vom Entstehen einer neuen Gesellschaft berichten.

Die Führungsgebühr ist im Museumseintritt enthalten.

 
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