Sonntag, 17.02.2019, 15:00 Uhr – 16:30 Uhr

Dialogführung: Jüdische Künstler*innen und Kunstvermittler*innen

Jüdische Künstler*innen und Kunstvermittler*innen im Kreis der Novembergruppe

Führung im Dialog zwischen dem Kurator Dr. Ralf Burmeister und Inka Bertz, Jüdisches Museum Berlin, Leiterin der Sammlungen.

Im Aufstieg und Fall der Novembergruppe spiegelt sich deutsche Geschichte. Als wichtige Gemeinschaft und Forum der künstlerischen Avantgarden schaffte sie es während der Weimarer Republik, die Klassische Moderne im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Gruppe als „kulturbolschewistisch“ diffamiert. Die Kunst vieler ehemaliger Mitglieder galt fortan als „entartet“. Wichtige Protagonisten wie Otto Freundlich, Arthur Segal oder Ernst Neuschul und Förderer moderner Kunst wie Max Osborn und Paul Westheim fielen dem NS-Rassenwahn zum Opfer. Sie wurden als Juden verfolgt, in die Emigration oder in den Tod getrieben.

 

In der dialogisch angelegten Führung werden mit Blick auf die Kunst exemplarisch Schicksalslinien der jüdischen Künstler*innen und Kunstvermittler*innen nachgezeichnet und ihr Beitrag zur Entwicklung der Moderne gewürdigt.

Rahmenprogramm zur Ausstellung Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918–1935
Im Museumseintritt enthalten (10 Euro / ermäßigt 7 Euro)

Weitere Dialogführung zur Ausstellung:

  • 03.03.2019, 14 h: "Der absolute Film. Die Novembergruppe schreibt Filmgeschichte", Juschka Marie von Rüden, wissenschaftliche Volontärin, mit Prof. Dr. Isabel Wünsche, Kunsthistorikerin
 
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