Sarah Loibl

Eberhard Roters-Stipendium für Junge Kunst 2018

Die Stiftung Preußische Seehandlung hat die in Berlin lebende Malerin Sarah Loibl (geb. 1987 in München) mit dem Eberhard Roters – Stipendium für Junge Kunst 2018 ausgezeichnet.

Das Stipendium ist von der Stiftung 1999 zu Ehren des Gründers der Berlinischen Galerie, Eberhard Roters (1929 - 1994), errichtet worden. Es dient der Förderung aktueller junger Bildender Kunst in Deutschland, wird von der Stiftung Preußische Seehandlung im Zusammenwirken mit der Berlinischen Galerie verliehen und ist mit insgesamt 15.500 EUR dotiert. Die Dotation beinhaltet ein Jahresstipendium für die Künstlerin und den Ankauf eines ihrer Werke für die Berlinische Galerie.

Sarah Loibl malt mit Zeichnung und zeichnet mit Farbe. Transparenz und Bewegung sind zentrale Anliegen ihrer Arbeit. Der Vorgang des Malens ist als körperlicher Vorgang auf ihren Bildern lesbar: streicheln, rempeln, ausweichen, umlaufen, warten.

Ihren Arbeiten auf transparenten Materialien als Bildträger – meist in Serien entstanden –, liegt ein Streben nach Narration und nach Gegenwärtigkeit zu Grunde.

Ihre Herangehensweise an den Malprozess ist so spontan wie er gleichzeitig konzeptuell ist.
Der Gegenstand ihres Malens ist die Farbe, das Subjekt ihrer Anschauung ist das Modell, Menschen ihrer Generation.

Vier Möglichkeiten gegen eine Wand zu rennen und Konvolut Möglichkeiten sind die Titel zweier bisher entstandener Bildgruppen. Der bei Präsentation durch die Transparenz entstehende Schatten der Bilder dupliziert den Vorgang des Malens und ortet das Gemalte jeweils anders und doppelt.
Malen und Vorzeigen sind gleichberechtigte Vorgänge. Dabei kunstgeschichtliches Bewusstsein mit eigenwilligen und autarken Fragestellungen zu kombinieren, verbindet die Eberhard Roters – Stipendiatin mit der Denkweise des Namensgebers des Stipendiums.

Das Eberhard Roters-Stipendium wird Sarah Loibl am 20. November 2018 in der Berlinischen Galerie verliehen.

Der Jury gehören an: Dr. Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie, Ulrike Kremeier, Direktorin des Kunstmuseums Dieselkraftwerk Cottbus, Prof. Mark Lammert, Universität der Künste Berlin sowie – mit beratender Stimme – Franziska von Hasselbach, Galerie Sprüth Magers Berlin.

 

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Programm zur Ausstellung

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