Moriz Melzer, Der Dreiklang [Entwurf für eine Zeitschrift der Novembergruppe], 1920| Repro: © Berlinische Galerie
Moriz Melzer, Der Dreiklang, 1920 | Repro: © Berlinische Galerie

Sammlung zur „Novembergruppe“

Die „Novembergruppe“ konstituierte sich Ende 1918 als Reaktion auf die Novemberrevolution. In ihr schlossen sich Künstler, Architekten, Schriftsteller und Komponisten unterschiedlichster Stilrichtungen wie Rudolf Belling, Hanns Eisler, César Klein, El Lissitzky, Ludwig Mies van der Rohe, Otto Möller, Max Pechstein, Artur Segal und Bruno Taut zusammen. Bis zur Auflösung der Gruppe 1935 besaß sie meist um die 100 Mitglieder, die das Berliner Kunstleben prägten. Sie forderten Einfluss auf die Kunstpolitik, wie beispielsweise die Mitarbeit bei öffentlichen Bauaufgaben, bei der Kunstgesetzgebung sowie bei der Vergabe von Ausstellungsräumen. Die Vereinigung nahm 1919-37 mit einer eigenen Abteilung an der „Großen Berliner Kunstausstellung“ teil und organisierten zahlreiche über die bildende Kunst hinausweisende Veranstaltungen wie Konzertabende zeitgenössischer Musik oder Filmvorführungen. Moriz Melzer schlug als programmatischen Titel „Der Dreiklang“ für eine Zeitschrift der „Novembergruppe“ vor und entwarf ein Titelblatt, das sich erhalten hat.

Weitere Informationen unter „Materialsammlungen“

Moriz Melzer
Der Dreiklang
[Entwurf für eine Zeitschrift der Novembergruppe], 1920
Aquarell und Bleistift, 30 x 21,8 cm 

Berlinische Galerie, Helga-Kliemann-Archiv, erworben aus Haushaltsmitteln, Berlin 1999

Helga-Kliemann-Archiv
© Rechtsnachfolger Moriz Melzer

Datensatz in Sammlung-Online