Benno Berneis, Reiter am Meer, 1913 © erloschen

Späte Rückkehr: Benno Berneis

Für die Sammlung Bildende Kunst

Benno Berneis war ein Weggefährte von Henri Matisse und Max Beckmann. Der Maler, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts Berlin zu seiner künstlerischen Wirkungsstätte gewählt hatte, stellte dort mit den bedeutendsten Künstlern des Impressionismus und Expressionismus aus. Er galt der Kunstkritik seiner Zeit als hoffnungsvolles Talent und begann in Berlin, einen eigenen künstlerischen Stil zu entwickeln.

Mit der Ausstellung in der Berlinischen Galerie im Rahmen der Neupräsentation der Sammlung zum Thema „Kunst in Berlin 1880 bis 1980“ werden die Arbeiten von Berneis nun erstmals seit knapp hundert Jahren wieder in Berlin zu sehen sein. Dem Künstler ist in der Neupräsentation der Sammlung ein eigener Raum gewidmet. Das Werk von Berneis ergänzt in besonderer Weise den Sammlungsbereich „Kunst um 1900“ der Berlinischen Galerie, der neben Werken aus dem Umfeld der Berliner Secession auch Werke des Expressionismus umfasst. Leben und Werk des Künstlers, über die bis heute relativ wenig bekannt ist, können nun wieder im Kontext der Kunst der Zeit wahrgenommen werden.

Die Berlinische Galerie freut sich über eine Schenkung zu Werken des Künstlers Benno Berneis. Das Konvolut umfasst Gemälde, Zeichnungen und Archivmaterial von Berneis von Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918. Zudem beinhaltet es eine Büste von August Gaul, der seinen engen Freund Berneis porträtiert hat.

 

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