Digitalisierungslabor der Berlinischen Galerie. Foto: Guido Faßbender, © Berlinische Galerie

Sammlung Online

Ab August 2015

Die Berlinische Galerie ist seit Anfang 2013 Teil einer Initiative des Landes Berlin zur Förderung innovativer Digitalisierungsprojekte in Archiven, Bibliotheken und Museen. Für diese, aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Maßnahme hatte eine unabhängige Experten-Jury Ende 2012 neun Modellprojekte ausgewählt, die bis August 2015 realisiert werden.

Das EFRE–Projekt der Berlinischen Galerie


Das bis September 2015 mit EFRE-Mitteln geförderte Projekt der Berlinischen Galerie MUDISA (Einführung eMuseumPlus und Digitalisierung fünf repräsentativer Sammlungsbereiche) beinhaltet die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit ausgewählter Sammlungsbereiche.

Zur Digitalisierung ausgewählt wurden:

DADA Berlin (Nachlässe Hannah Höch und Raoul Hausmann)

Nachlass Naum Gabo

Nachlass Erich Salomon

Werke Bildende Kunst

Ostberliner Fotoarchiv


Neben der hohen kulturellen Bedeutung der Konvolute war für deren Auswahl auch der Umstand maßgeblich, dass stellvertretend für die komplexe Sammlung der Berlinischen Galerie die unterschiedlichen Gattungen (Archivalien, Fotografien, Grafiken, Gemälde, Skulpturen) vertreten sind. An den ausgewählten Objekten lassen sich zudem exemplarisch Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung aufzeigen, aber auch Fragen, Problemstellungen und Lösungsansätze durchspielen, die mit der Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit von musealen Beständen allgemein einhergehen.

Die Digitalisierung der Konvolute erfolgt mit einem Hochleistungsscanner vor Ort in der Berlinischen Galerie. Parallel werden, soweit noch nicht vorhanden, Reprofotografien der Gemälde, Skulpturen und Objekte angefertigt. Weiterhin werden Objektinformationen zum Archiv Dada-Berlin, die zuvor nur als gedruckte wissenschaftliche Editionen vorlagen, in die Datenbank MuseumPlus übertragen.

Die Sicherung und Langzeitarchivierung der im Rahmen des EFRE-Projekts erstellten Digitalisate erfolgt in Abstimmung mit der Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) durch das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB).

Ausgangspunkt für die Online-Zugänglichkeit der digitalisierten Konvolute ist die Software eMuseumPlus. Als Schnittstelle zum Internet ermöglicht das Programm, die in MuseumPlus erfassten Bestände online zugänglich zu machen. Der Online-Zugriff erfolgt zunächst über die Webseite der Berlinischen Galerie. In einem weiteren Schritt werden die fünf zur Digitalisierung ausgewählten Bereiche an die DDB (Deutsche Digitale Bibliothek) und EUROPAEANA weitergegeben, um so die Bestände des Museums für vernetzte und umfassende Recherchen zu öffnen.

Hintergrund: Entwicklung und Stand der Digitalisierung in der Berlinischen Galerie

 

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Temporär Geschlossen

Wegen Sanierung vorübergehend geschlossen, Wiedereröffnung im Frühjahr 2015

Das Digitalisierungsprojekt wird ermöglicht durch

 
 
 
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